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Umwelt

Das Projekt “Eine Natur, zwei Sprachen, ein Netzwerk“ wurde vom Begleitausschuss des INTERREG IV Oberrhein Programms angenommen

 

Der Begleitausschuss des INTERREG IV Oberrhein Programms hat bei seiner Sitzung am 15. Juni insgesamt fünf neue Projekte mit einer Fördersumme von rund 3 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) bewilligt.

 

Der Begleitausschuss des INTERREG IV Oberrhein Programms, in dem Vertreter der regionalen Programmpartner aus der Pfalz, Baden, dem Elsass und der Schweiz über die Vergabe der Fördermittel entscheiden, ist am 15. Juni 2010, in Freiburg (Baden-Württemberg) zu seiner achten Sitzung zusammengekommen.

 

Insgesamt wurden fünf neue Projekte mit einer Fördersumme von rund 3 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) bewilligt, deren Umsetzung ohne diese Unterstützung wahrscheinlich nicht möglich gewesen wäre.

 

Indem die Projekte angemessene Lösungen für gemeinsame grenzüberschreitende Problemstellungen anbieten, verfügen sie über ein großes Potenzial, nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Zusammenwachsen der drei Länder der Oberrheinregion zu leisten, sondern auch den Menschen vor Ort Europa näher zu bringen.

 

Die bewilligten Projekte:

 

  • Eine Natur, zwei Sprachen, ein Netzwerk
  • Dieses Projekt, unter der Leitung der ARIENA (Association régionale pour l’initiation à la nature et à l’environnement en Alsace/ regionaler Verein für Natur- und Umweltbildung im Elsass), hat zum Ziel, die Akteure der Bildung und der Umwelt in der Oberrheinregion zusammen zu bringen, um einen grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch zu ermöglichen und damit besser auf die wachsenden Bedürfnisse der Öffentlichkeit, insbesondere des Schulwesens, eingehen zu können. Dank der in diesem Rahmen entwickelten Maßnahmen, werden die verfügbaren Ressourcen in der Oberrheinregion ermittelt und vervollständigt werden, ein Pool von bilingualen Betreuern wird zusammengestellt werden und Partnerschaften zwischen französischen und deutschen Klassen rund um schulische Projekte sowie Projekte zum Thema Umwelt werden versuchsweise organisiert. Dieses Projekt wird vom Eurodistrikt Straßburg-Ortenau mitfinanziert.
  • Verbesserung des Wissenstransfers für nachhaltiges Bauen· Studien für den geplanten grenzüberschreitenden Ausbau der Strecke „D“ des Tramnetzes Straßburg/Kehl mit Planhorizont 2014
  • Auf dem Weg zur Trinationalen Metropolregion Oberrhein
  • Prometheus – Die NIKT im Dienste der Betreuung von Transplantationspatienten

 

Auch die neuen Projekte zeugen von dem breiten Themenspektrum, welches das Programm unterstützt:von Umweltbildung, Innovation, Kooperation öffentlicher Einrichtungen bis hin zur Gesundheitsversorgung.

 

 

 

2006 wurde eine Expertengruppe zum Thema Umwelt eingesetzt. In mehreren Arbeitssitzungen wurden Untergruppen gebildet, die derzeit Projekte in den Bereichen Energieeffizienz, Umwelterziehung u. a. bearbeiten.

 

Beispiel einer konkreten Kooperation zwischen der CUS und dem Landratsamt Ortenaukreis auf dem Gebiet der experimentellen Abfallbehandlung.


2006 unterzeichneten die CUS und der Zweckverband Abfallbehandlung Kahlenberg (ZAK) eine Kooperationsvereinbarung über die gegenseitige Abfallentsorgung bzw. -behandlung. Diese Vereinbarung wurde am 20. August 2008 für die Dauer von drei Jahren verlängert.

Das Landratsamt des Ortenaukreises beauftragt den ZAK mit der Entsorgung seines Restmülls. Der weniger als 50 km von der Straßburger Hausmüllverbrennungsanlage (UIOM) entfernte ZAK betreibt eine moderne Anlage zur mechanisch-biologischen Abfallbehandlung, bei der Methan und Nebenprodukte mit hohem Heizwert entstehen.

Im Zuge des Austauschs zwischen CUS und ZAK wurde festgestellt, dass sich die Energieproduktion beider Anlagen durch die Nutzung von Komplementärwirkungen optimieren lässt.

 

Download der Vereinbarung vom 20. August 2008

 

 

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